Therapie nach Dorn

Die Dorn Therapie ist eine traditionelle Methode zur Heilung von Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen. Alle Gelenke werden unter aktiver Mithilfe des Patienten in ihre ursprüngliche Lage gebracht. Jede Gelenkfehlstellung kann Ursache einer Vielzahl von Blockaden und Beschwerden auf allen Ebenen unseres Wesens sein: im Bereich der Nerven, im Kreislaufsystem, im energetischen und psychischen Bereich.

 

Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte.
Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Muskulatur, die druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können.
Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich neben der Prophylaxe dauerhaft verkürzter oder fehlbeanspruchter Muskeln, zum Beispiel durch ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc., gezielt auf die Deaktivierung der permanent angespannten Muskelfasern.

 

Schröpfen

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Kunden gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch ein Feuerzeug. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Pumpe, welche die Luft aus dem Schröpfglas zieht erzeugt werden.

Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Muskelverhärtungen geschröpft. Je nach Lage der Schröpfstellen kann über das Nervensystem (kutiviszeralen Reflex) ein inneres Organ beeinflusst werden.

Lokal kann durch das Saugen beim Schröpfen ein leichter Bluterguss entstehen.

 

Taping

Kinesio: Das Tape hindert die Haut während der Bewegung daran, dem darunter liegenden Gewebe so zu folgen, wie sie das ohne Tape täte. Es entstehen Verschiebungen der Haut und den darunter liegenden Schichten, die durch die Verschiebungen von einander gelöst werden. Zudem werden die dort liegenden Nervenenden (Rezeptoren) auf ganz spezielle Weise gereizt. Ergebnis dieses Effekts ist neben der Änderung der Muskelspannung und Verbesserung der Koordination, vor allem die Linderung der Schmerzen.

Dynamic: Das Dynamic Tape ist ein hochelastisches Tape, welches speziell auf biomechanischer Ebene wirkt. Die einzigartige Eigenschaft des Tapes ist, die in alle Richtungen vorhandene Dehnbarkeit. Es unterscheidet sich deshalb von starren und anderen elastischen Bändern.

Kinesio- und Dynamic-Taping werden angewendet:

  • Bei akuten und chronischen Rückenschmerzen z.B. im Bereich von Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Bei Kopfschmerzen, Tinnitus, Schiefhals
  • Bei Gelenkbeschwerden z.B. bei Arthrose, Blockierungen, Überlastungssyndromen (z.B. Tenniselenbogen), geschwollene Gelenken,
  • Bei Muskelverspannungen
  • Bei Verletzungen von Muskeln und Gelenken
  • Zur Leistungssteigerung bei Ausdauersport
  • Zur Prophylaxe